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Die richtige Hörgeräte-Wahl

Wer sich auf dem Hörgerätemarkt umschaut, wird feststellen, dass es eine Vielzahl an unterschiedlichen Hörgeräten gibt. Die Bauformen lassen sich dabei noch am einfachsten unterscheiden. Aber wie sieht es mit der Hörtechnik aus? Was sind die typischen Ausstattungsmerkmale moderner Hörgeräte? Worauf sollte man nicht verzichten?

Erfahren Sie hier, welche Themen bei der Hörgeräte-Auswahl wichtig sind. Noch mehr Informationen erhalten Sie jederzeit bei Ihrem hörPlus+ Akustiker.

Die richtige Hörgeräte-Bauform

Generell wird unterschieden, ob das Hörgerät hinter dem Ohr (HdO) oder direkt im Gehörgang (IdO) getragen werden soll. Die Auswahl der Bauform basiert auf den anatomischen Gegebenheiten, dem Verstärkungsbedarf und vor allem Ihren persönlichen Vorlieben.

84% vertrauen auf die Beratung und Empfehlung Ihres Hörgeräte-Akustikers.

Icon von einem Ohr an dem die Hörgeräte-Position dargestellt wirdHinter dem Ohr Hörgeräte

In Deutschland kommen zu ca. 81% HdO-Hörgeräte ("HdO" = "Hinter dem Ohr") zum Einsatz. Vermutlich liegt das daran, dass der größere Teil des Hörgeräts hinter der Ohrmuschel verschwindet und der Gehörgang etwas freier bleiben kann. Hinter-dem-Ohr-Hörgeräte gibt es in unterschiedlichen Größen. Besonders klein und unauffällig sind die Mini- oder Micro-Hörgeräte, die kaum sichtbar hinter dem Ohr sitzen.

Aber auch größere Modelle haben ihre Daseinsberechtigung. Sie bieten Platz für manuelle Bedienmöglichkeiten und sind für Menschen mit fingermotorischen Einschränkungen deutlich bequemer.

Man unterscheidet bei den HdO-Hörgeräten zwischen sogenannten Ex-Hörer-Systemen und Hörgeräten mit Schallschlauch.

Exhörer-Hörgeräte haben einen externen Hörer, das heißt, der Lautsprecher steckt nicht mit im Gehäuse hinter dem Ohr, sondern wird direkt im Gehörgang platziert. Zwischen beiden Komponenten verläuft nur ein dünnes Kabel. Durch diese Bauweise sind die Hörgeräte sehr klein und haben einen besonders hohen Tragekomfort. Die externen Lautsprecher gibt es in unterschiedlichen Verstärkungsstufen, so dass die RIC-Hörgeräte (RIC = Receiver in Chanal) langfristig sehr flexibel sind. Durch die Position des Lautsprechers sehr nah vor dem Trommelfell kann ein brillanter, klarer Klang realisiert werden.

Hörgeräte mit Schallschlauch sind etwas anders aufgebaut: Sie beherbergen die gesamte Hörtechnik im Gehäuse hinter dem Ohr. Ein Kunststoffschlauch verbindet das Gerät mit einem individuellen Ohrpassstück, das zur Verankerung im Gehörgang sitzt. Den Schlauch gibt es in der normalen Ausführung mit einem 2 mm-Innendurchmesser oder in einer dünneren Variante mit nur 0,9 oder 1,3 mm Innendurchmesser. Der dickere Schlauch eignet sich gut, wenn eine sehr starke Schwerhörigkeit vorliegt. Der dünne Schlauch ist zwar unauffälliger, durch sein eingeschränktes Schall-Übertragungsverhalten aber nur für ganz leichte Hörprobleme geeignet.

Hinter-dem-Ohr-Hörgerät mit Hinweisen auf Bauteile

Was hier groß gezeigt wird, ist in Wirklichkeit nur 2-3 Zentimeter klein. Wenn Sie so ein Hinter-dem-Ohr-Hörsystem mal in der Hand halten wollen, bestellen Sie unser Info-Paket (gratis!). Darin enthalten: Ein Muster eines winzigen Hörgerätes.

Frau mit eingesetztem Hinter-dem-Ohr-Hörgerät

Oft ist "Hinter dem Ohr" unauffälliger, denn das Innere des Ohres bleibt frei. Schauen Sie genau hin: Vom Hörgerät ist fast nichts zu sehen.

Icon von einem Ohr an dem die Hörgeräte-Position dargestellt wirdIm Ohr Hörgeräte

Wachsender Beliebtheit erfreuen sich in den letzten Jahren die sogenannten Im-Ohr-Hörgeräte (IdO). Hierbei wird die komplette Hörgerätetechnik direkt in der Ohrmuschel bzw. im Gehörgang getragen. Jedes Im-Ohr-Hörgerät ist übrigens ein Unikat, denn es wird passgenau nach einer Ohrabformung hergestellt. So sitzt dann Ihr IdO perfekt wie ein Maßanzug.

Je tiefer das Im-Ohr-Hörgerät im Gehörgang sitzt, desto besser und natürlicher ist die akustische Schallaufnahme. Inzwischen gibt es sogar Hörgeräte, die so klein sind, dass sie direkt vor dem Trommelfell sitzen. Der Schall nimmt dann genau den gleichen Weg wie bei einem Normalhörenden, und die natürliche Ohrmuschel-Funktion kann voll ausgenutzt werden. Und das beste daran: Diese tiefplatzierten IdOs sind so gut wie nicht mehr sichtbar!

Letztendlich entscheidet die Anatomie Ihres Gehörgangs, wie klein Ihr Im-Ohr-Gerät gefertigt werden kann, und auch der Verstärkungsbedarf muss berücksichtigt werden. Ihr hörplus+-Akustiker vor Ort berät Sie gern über Ihre individuellen Möglichkeiten kleine Im-Ohr Hörgeräte.

Wie wichtig sind Größe und Sichtbarkeit für Sie?

Für viele Menschen ist es wichtig, dass Hörgeräte möglichst dezent sind. Wir haben Informationen zu diesem Thema zusammengestellt und zeigen Ihnen alle derzeit frei lieferbaren Hörgeräte der Größenklasse XS (das ist so klein wir nur möglich):

Ist Ihr Ohr groß genug für die kleinsten Hörgeräte? Nehmen Sie Kontakt zum hörPlus+ Experten in Ihrer Nähe auf. Der kann sofort beurteilen, ob die kleinsten Hörgeräte in Ihrem Fall möglich sind. Jetzt Kontakt aufnehmen:

Grafik von einem Ohr in dem ein IdO Hörgerät sitzt

In großen Gehörgängen lassen sich sog. CIC-Im-Ohr-Hörgeräte realisieren. Dabei sitzt die Technik so tief im Ohr, dass ein kleiner Rückholfaden zum Herausziehen benötigt wird.Oft ist "Hinter dem Ohr" unauffälliger, denn das Innere des Ohres bleibt frei. Schauen Sie genau hin: Vom Hörgerät ist fast nichts zu sehen.

Technologie

Hörgeräte sind schon seit vielen Jahren volldigital. Der Schall wird nicht einfach nur verstärkt, sondern es erfolgt eine hochkomplexe Signalverarbeitung. Erst dadurch ist es möglich, auch den Hör- und Klangkomfort zu berücksichtigen und die Hörgeräte ganz individuell den Wünschen des jeweiligen Trägers anzupassen. Sobald Ihr hörPlus+-Akustiker das Hörgerät programmiert hat, können Sie sich entspannt zurücklehnen, denn ab jetzt steuert Ihr Hörgerät alle wichtigen Funktionen vollautomatisch.

Das sollte ein modernes Hörgerät können:

Störgeräuschunterdrückung

Umgebungsgeräusche, die nicht zur Sprachverständlichkeit beitragen, werden auf ein gut erträgliches Maß abgesenkt. Unterschiedliche Geräuscharten werden von verschiedenen Algorithmen bearbeitet. Die Lärmunterdrückungs-Funktionen vermindern die Höranstrengung erheblich und machen das Zuhören angenehm und leicht.
Siehe auch: Aktuelle Kleine Hörgeräte gegen Störgeräusche.

Richtmikrofon

Über die Richtmikrofone kann die Ausrichtung der Hörgeräte gesteuert werden. Dabei werden zwei Funktionsweisen unterschieden: die Sprach-Fokussierung und die Lärmquellen-Ausblendung.

Die Sprachfokussierung kommt zum Einsatz, wenn viele Menschen gleichzeitig reden. Die Mikrofone richten sich dann in Blickrichtung oder auf den dominanten Sprecher aus und unterstützen so das Sprachverstehen im Lärm. Bei der Lärmquellen-Ausblendung scannen die Hörgeräte den Bereich hinter dem Hörgeräteträger. Wenn dort Geräuschquellen entdeckt werden, wird deren Schall wirksam ausgeblendet. Richtmikrofone gibt es manuell zuschaltbar, bequemer und effektiver sind aber automatische Systeme, welche blitzschnell reagieren können und so immer die optimale Ausrichtung haben.
Siehe auch: Aktuelle Hörgeräte mit automatischen Richtmikrofonen.

Funkverbindung

Zeitgemäße Hörgeräte sind wireless-fähig, das heißt, sie können bestimmte Funksignale empfangen.

Die Funktechnik wird zum einen genutzt, um das rechte und linke Hörgerät miteinander zu vernetzen. So können die Lärmunterdrückungs-Funktionen noch wirksamer werden, und der Nutzer profitiert von einem naturgetreuen 3D-Klang. Zum anderen können über Funk andere Multimedia-Geräte mit den Hörgeräten verbunden werden. Audiosignale können direkt in die Hörgeräte übertragen werden, so dass Sie das bequemste Headset aller Zeiten haben. Streamen Sie ihr Telefonat direkt in die Hörgeräte, steuern Sie die Geräte über eine App, oder empfangen Sie den Fernsehton direkt im Ohr – den Wireless-Möglichkeiten sind kaum noch Grenzen gesetzt.
Siehe auch: Aktuelle Hörgeräte, die Musik vom Smartphone streamen.

Sprachanhebung

Hörgeräte können heute zuverlässig Sprache und Geräuschanteile unterscheiden. Sprache hat immer Priorität und wird, falls nötig, aus dem gesamten Schallsignal herausgehoben.
Siehe auch: Aktuelle Hörgeräte, die automatisch den lautesten Sprecher verfolgen können.

Symbole zeigen ein Hörgerät und verschiedene Arten von Störgeräuschen.

Moderne Hörgeräte arbeiten mit Algorithmen, die verschiedne Arten von Lärm und Geräuschen erkennen können. hörPlus+ Akustiker programmieren die Hörsysteme so, dass diese Geräusche daraufhin reduziert werden.

Mehr zum Thema Störlärmunterdrückung finden Sie im Hörgeräteratgeber im großen Info-Paket. Fordern Sie Ihr Gratis-Exemplar noch heute an!

Vollautomatische Regulierung

Hörgeräte funktionieren heute weitgehend automatisch. Egal, welche Komfortausstattung Sie sich für Ihr Hörgerät wünschen: Sie müssen nichts weiter tun als Ihre Hörgeräte zu tragen. Egal ob Lautstärke-Anpassung oder Aktivierung der Richtmikrofone: Ihr Hörgerät regelt das für Sie.

Aber auch Technik-Liebhaber kommen auf Ihre Kosten: Wenn Sie lieber selbst das Steuer in die Hand nehmen möchten und Spaß daran haben, in die Hörtechnik einzugreifen, dann gibt es vielfältige Möglichkeiten, manuelle Änderungen vorzunehmen.
Siehe auch: Kleine Im-Ohr-Hörgeräte per Smartphone fernbedienen.

Wenn Sie Spaß haben an solchen technischen Details...

... dann sollten Sie Kontakt zum hörPlus+ Experten in Ihrer Nähe aufnehmen. Unsere Hörgeräte-Profis lieben Menschen, die sich für die Technik in Hörgeräten interessieren und haben viel Spaß daran, die Details und Einzelheiten zu erklären.

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