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Was passiert mit meinen Hörgeräten, wenn es regnet?

Hörgeräte sind heutzutage wirklich alltagstauglich und können in den meisten Situationen problemlos getragen werden. Feuchtigkeit ist zwar grundsätzlich keine Lieblingsumgebung für elektronische Geräte, aber Hörgeräte im Regen sollten wir gesondert betrachten.

Spritzwasserschutz und Nanobeschichtung

Die meisten aktuellen Hörgeräte sind mit dem Code IP-57 zertifiziert. Das bedeutet, dass sie gegen kurzfristigen Kontakt mit Wasser geschützt sind. Um den Code IP-57 zu erhalten, werden Hörgeräte einem standardisierten Test unterzogen.

Außerdem werden für die Hörgeräte-Gehäuse besonders robuste HighTech-Kunststoffe verwendet, die oft zusätzlich mit einer Nanobeschichtung versehen sind. Flüssigkeiten perlen also ab, bevor sie in das Gerät eindringen können.

Wie wirksam sind diese Schutzmaßnahmen?

Grundsätzlich können Sie davon ausgehen, dass Ihre Hörgeräte einem normalen Regenschauer standhalten. Sollten Sie sich aber länger im Regen aufhalten, dann empfehlen wir Ihnen, einen Regenschirm oder eine Kapuze zu verwenden. Richtige Nässe schadet dem Hörgerät nämlich doch.

Regentropfen fallen auf den nassen Boden

In Deutschland regnet es durchschnittlich an 10 Tagen im Monat. Da ist die Frage berechtigt: Schadet Regen meinen Hörgeräten?

Katastrophe: Was passiert, wenn Hörgeräte richtig nass werden?

Hörgeräte haben kleine Öffnungen, nämlich dort, wo sich Lautsprecher und Mikrofone befinden. Schließlich muss der Schall ins Gerät hinein und auch wieder hinaus gelangen.

Außerdem gibt es ein Batteriefach, das man öffnen kann. Natürlich sind alle Öffnungen durch Membranen und Filter geschützt. Wenn aber zuviel Nässe vorhanden ist, dann wird der Druck auf diese Filter so groß, dass das Wasser doch ins Gerät eindringen kann.

Häufig werden bei zuviel Nässe die Mikrofone und Lautsprecher angegriffen. Das ist nicht schlimm und kann problemlos repariert werden, allerdings müssen Sie für einige Tage auf Ihr gewohntes Hörgerät verzichten.

Was kann ich tun, um Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden?

  1. Um alltägliche Feuchtigkeitseinflüsse durch Schwitzen zu vermeiden, benutzen Sie am besten jede Nacht ein elektronisches Trockensystem. Während Sie schlafen, wird die Feuchtigkeit des Tages aus dem Hörgerät entfernt, bevor sie Schäden verursachen kann. Wir zeigen Ihnen gerne, wie Sie ein Trockengerät verwenden.
  2. Wechseln Sie regelmäßig eventuell vorhandene Filter. Das ist ganz einfach, dauert nur wenige Sekunden und hält Ihr Hörgerät funktionstüchtig. Sie erhalten von uns eine genaue Einweisung, wie Sie Ihr Hörgerät pflegen können.
  3. Vermeiden Sie ein Untertauchen Ihres Hörgerätes. Tragen Sie es nicht beim Schwimmen oder Duschen. Auch die Sauna sollten sie nicht mit Hörgerät betreten. Nehmen Sie abends Ihr Hörgerät nicht über dem Waschbecken heraus, und bewahren Sie es nicht in Räumen mit hoher Luftfeuchtigkeit auf.
Hinter-dem-Ohr-Hörgerät unter einem roten Regenschirm

Wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist (pardon: das Hörgerät), sollten Sie sich an einen der hörPlus+ Profis wenden. Vielleicht ist ja noch etwas zu retten?

Finden Sie den nächsten hörPlus+ Akustiker in Ihrer Nähe:

Was mache ich, wenn mein Hörgerät doch einmal nass geworden ist?

Öffnen Sie die Batterieklappe, nehmen Sie die Batterie heraus und legen Sie das geöffnete Hörgerät schnellstmöglich in Ihr Trockensystem. Bringen Sie es möglichst bald zu Ihrem Akustiker, damit er es überprüfen und eventuell weiter trocknen kann.

Sollten Sie noch kein Trockensystem besitzen, dann öffnen Sie ebenfalls die Batterieklappe, entfernen die Batterie und bringen das Gerät so schnell wie möglich zum Hörakustiker.

Wichtig: Legen Sie Ihr Hörgerät niemals auf die Heizung oder hinter die Windschutzscheibe Ihres Fahrzeugs. Verwenden Sie auch keinen Föhn oder andere Heißluftgeräte.

Alles ganz einfach

Bitte machen Sie sich keine Sorgen, Hörgeräte sind sehr widerstandsfähig und haben bei guter Pflege und richtiger Handhabung eine lange Lebensdauer. Und wir Profis von hörPlus+ unterstützen Sie gerne. Sie erhalten alle wichtigen Informationen für den Gebrauch Ihres Hörgerätes, und hörPlus+ Akustiker beantworten auch nach dem Kauf gerne alle Ihre Fragen.

Bild von einer Pfütze im Kopfsteinpflaster

Eine fürchterliche Vorstellung: Ihr Hörgerät fällt herunter und landet im Wasser. Wenn es passiert, sollten Sie die Nerven bewahren. Wenn Sie alles richtig machen, wird Ihr Hörgerät den Unfall überleben.

Totalschaden - was nun?

Auch das kann mal vorkommen: Ihre Hörgeräte haben sich in die ewigen Hörsystemjagdgründe verabschiedet. Erstmal ist das natürlich traurig, wenn die Hörgeräte nicht mehr wirtschaftlich sinnvoll repariert werden können. Aber es ist auch eine Chance:

Unter Umständen haben Sie Anspruch auf neue Hörsysteme mit Unterstützung Ihrer Krankenkasse. Jetzt sollten Sie einen kühlen Kopf bewahren und überlegen, bei welchem Hörgeräteakustiker Sie sich nach einer passenden Neuanschaffung erkundigen. Wir empfehlen Ihnen einen der hörPlus+ Akustiker. Bei keinem anderen Hörakustiker in Deutschland kommt z.B. der PIN zum akustischen Umfeldanalyse zum Einsatz. Auch das NeuroFit® Hörtraining gibt es nur bei hörPlus+ Akustikern.
Nehmen Sie gleich Kontakt auf:

Wenn Sie sich vor einer Kontaktaufnahme erstmal in Ruhe über die Möglichkeiten informieren wollen, sollten Sie auf keinen Fall versäumen, das Premium-Infopaket anzufordern. Darin finden Sie spannende Informationen zu Hören & Verstehen und zu aktuellen Hörgeräten. Sogar eine Hörtest-CD ist mit dabei, mit der Sie Ihre aktuelle Hörfähigkeit besser einschätzen können. Und das beste: Das Infopaket ist GRATIS!

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